Digital gesteuert statt manuell verwaltet
Projektdaten
Projektlaufzeit
2023 - 2028
Projektvolumen
400 Mio. CHF
Branche
Bereich
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Das Projekt: Ein neuer Bildungs- & Forschungsstandort der Berner Fachhochschule (BFH) in Biel/Bienne
Der Campus Biel/Bienne ist eines der größten und ambitioniertesten Hochschulbauprojekte der Schweiz. Auf dem ehemaligen Feldschlösschen-Areal beim Bahnhof Biel entsteht für die Berner Fachhochschule (BFH) ein neuer zentraler Bildungs- und Forschungsstandort. Bislang war die BFH auf nicht weniger als 26 Standorte in der ganzen Schweiz verteilt – der Campus Biel/Bienne bündelt künftig die Departemente Technik und Informatik sowie Architektur, Holz und Bau unter einem Dach.
Das Raumprogramm ist entsprechend umfangreich: Seminar- und Schulungsräume, spezialisierte Labore für Elektro- und Hochspannungstechnik, Werkstätten, Aufspannböden, eine Bibliothek sowie ein zentraler Campus-Hall bilden das Herzstück des Neubaus.
Mit einem Investitionsvolumen von rund 400 Millionen Franken und der geplanten Fertigstellung 2028 zählt das Projekt zu den bedeutendsten Bildungsbauten der Schweiz.
Marti AG in der Gesamtverantwortung & Künzli Davos AG als starken Partner im Holzbau
Die Marti AG zeichnet für die gesamte Projektrealisierung verantwortlich. Den Auftrag erhielt sie im Herbst 2023 gemeinsam mit dem Holzbauunternehmen Künzli Davos AG, mit dem sie bereits in der Angebotsphase eng zusammenarbeitete und erhebliche Optimierungen im Tragwerk erarbeitete. Das Ergebnis überzeugte: Künzli AG erhielt automatisch mit dem Zuschlag für Marti auch ihren Auftrag.
Das Gebäude wird als Holz-Hybrid-Konstruktion realisiert: Das Untergeschoss in Stahlbeton, Erdgeschoss bis viertesObergeschoss in Holzbau. Die Decken werden mittels Filigranbetondecken mit Überzug betoniert. Mit der Zertifizierung nach Minergie P-ECO erfüllt das Gebäude höchste Anforderungen an Energieeffizienz und Ökologie.
Höchste Nachhaltigkeitsstandards prägen das gesamte Projekt: Die Zertifizierungen SNBS-Gold und Minergie-P stellen besondere Anforderungen an Materialwahl, Ausführungsdetails und die Koordination der zahlreichen Gewerke. Das verwendete Holz stammt aus der Schweiz und aus nachhaltig bewirtschafteten Wäldern Europas.
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Tausende Schnittstellen,
ein digitaler Terminplan
Was den Campus Biel/Bienne bautechnisch auszeichnet, macht ihn planerisch außergewöhnlich anspruchsvoll: beengte Platzverhältnisse auf dem innerstädtischen Areal, eine hoch getaktete Bauzeit, Just-in-time-Anlieferung von Holzbaukomponenten sowie strenge Zertifizierungsanforderungen, die jeden Planungs- und Ausführungsschritt beeinflussen. Hinzu kommen Dutzende von Subunternehmern und Gewerken, die täglich aufeinander abgestimmt werden müssen.
Mit lcmd dient ein zentraler, visuell lesbarer Terminplan heute als gemeinsame Grundlage für alle Beteiligten. Die rollende Sechs-Wochen-Vorschau auf Tagesbasis gibt Bauleitung und Subunternehmern gleichermaßen Klarheit darüber, wer wann wo gefragt ist und schafft die Verbindlichkeit, die ein Projekt dieser Größenordnung braucht.
Von MS Project zu lcmd: Der richtige Wechsel zum richtigen Zeitpunkt
Vor der Einführung von lcmd arbeitete Marti AG mit MS Project, wie viele Unternehmen in der Branche. Das Problem: In einem Projekt dieser Größe und Komplexität stoßen klassische Balkenpläne schnell an ihre Grenzen.
Pläne waren schwer lesbar, Änderungen aufwendig einzupflegen und für die beteiligten Subunternehmer kaum nutzbar. Der Projektstand war zu keinem Zeitpunkt wirklich transparent. Weder für die Bauleitung, die beteiligten Unternehmen, noch für die Geschäftsleitung.
Die Konsequenz war klar: Ohne digitale Steuerung wäre allein die Terminpflege in der notwendigen Qualität und Granularität nur mit einer dedizierten Vollzeitstelle zu leisten gewesen. Marti AG entschied sich daher Anfang 2025 für einen vollständigen Wechsel auf lcmd und löste MS Project in diesem Projekt damit komplett ab.

Mit lcmd können Subunternehmer jederzeit den aktuellen Terminplan abrufen. Als TU behalten wir den Gesamtüberblick und können die Unternehmer effizient abstimmen und optimal eintakten.


Was die Marti AG im Projekt Campus Biel/Bienne an lcmd besonders schätzt
• MS Project vollständig abgelöst: lcmd ist das einzige Terminprogramm im Projekt. Die Umstellung brachte einen unmittelbaren Gewinn an Lesbarkeit und Übersichtlichkeit. Von starren Balkenplänen zu einem visuell intuitiven Steuerungstool, das die gesamte Bauleitung täglich aktiv nutzt.
• Alle Subunternehmer eingebunden: Sämtliche Gewerke haben Lesezugriff auf die Plattform und können sich ihren eigenen Bereich selbst herausfiltern ohne dass Marti für jeden Beteiligten einen separaten Plan aufbereiten muss. Das reduziert Rückfragen, stärkt die Eigenverantwortung und verbessert die Kommunikation unter den Gewerken spürbar.
• Klarer Projektstand für die Geschäftsleitung: Über das Statustracking in lcmd hat die Geschäftsleitung jederzeit ein belastbares Bild davon, wo das Projekt steht, welche Prozesse abgeschlossen sind, was in den nächsten Wochen ansteht und wo Handlungsbedarf besteht.
• Messbare Zeitersparnis: Ohne lcmd würde allein die Terminpfleg ein dieser Qualität und Granularität eine zusätzliche Vollzeitstelle erfordern. Mit lcmd erledigt die Bauleitung das Tracking selbst – eingebettet in die reguläre wöchentliche PEP-Besprechung.
• Direkter Support: Die enge Zusammenarbeit mit dem lcmd Team, von der Einführung bis zum laufenden Betrieb, macht den Unterschied. Kurze Wege, schnelle Antworten, pragmatische Unterstützung.
Entdecken Sie, wie lcmd auch ihr Unternehmen effizienter macht.


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