Transparente Abläufe von der Planung bis zur Montage
Projektdaten
Projektlaufzeit
dauerhaft
Projektvolumen
n.v.
Branche
Bereich


Über Künzli Davos
Die Künzli Davos AG entwickelt und realisiert seit über 145 Jahren anspruchsvolle und nachhaltige Bauwerke. Mehr als 250 Mitarbeitende arbeiten an mehreren Standorten in der Schweiz und in Deutschland. Das Leistungsspektrum reicht von der intelligenten Planung bis zur effizienten Montage und umfasst Holzbau, Fensterbau, Fassadenbau und Holz-Modulbau.
Die Wurzeln des Unternehmens liegen in Davos. Heute ist Künzli unter anderem in Davos, Landquart, Zürich, Bern, Wittenbach und im Engadin sowie mit der Künzli Deutschland GmbH in München und Rammingen vertreten. Während an den etablierten Standorten ein breites Spektrum vom kleineren Kundenauftrag bis zum größeren Objekt abgedeckt wird, konzentriert sich der Standort Zürich besonders auf komplexe Großprojekte. Gruppenweit bearbeitet Künzli mehr als 300 Projekte pro Jahr.
Seit der strategischen Neuausrichtung im Jahr 2018 hat das Unternehmen seine Kompetenz in der Abwicklung großer Holzbauprojekte gezielt ausgebaut. Dabei setzt Künzli auf standortübergreifende Zusammenarbeit, flexible Produktions- und Projektstrukturen sowie neue Technologien und den Einsatz von Lean Construction Management. Projekte wie der Campus Biel/Bienne oder der Wohnungsbau Ried F mit 250 Wohnungen zeigen beispielhaft, wie das Unternehmen komplexe Planungs-, Logistik- und Montageprozesse koordiniert. lcmd unterstützt Künzli Davos dabei, diese Abläufe zentral und transparent abzubilden – von ausgewählten Akquisephasen über die Baustellenlogistik bis zur Ausführung.
Die Besonderheiten bei komplexen Holzbauprojekten
Große Holzbauprojekte erfordern ein enges Zusammenspiel von Akquise, Planung, Projektleitung, Bauleitung, Produktion, Logistik und Montage. Viele dieser Prozesse laufen parallel. Gleichzeitig arbeiten eigene Teams und mehrere Subunternehmen auf der Baustelle zusammen, Lieferungen müssen getaktet und Veränderungen kurzfristig in die Planung übernommen werden.
Die zentralen Herausforderungen:
- Hohe Komplexität und große Projektvolumen mit vielen parallelen Abläufen
- Enge Verzahnung von Planung, Produktion, Logistik und Montage
- Tägliche Fortschrittskontrolle in der Fassadensteuerung und Montage Holzbau
- Koordination eigener Teams und Subunternehmen auf der Baustelle
- Flexible Umplanung, wenn Taktzüge nicht abgeschlossen sind oder sich verschieben
- Transparenz über Ressourcen und Stundenbudgets als Basis für Soll-Ist-Vergleiche



Individuelle Arbeitsweisen für unterschiedliche Baustellen
Wie lcmd eingesetzt wird, richtet sich nach den Anforderungen des jeweiligen Projekts.
Am Projekt Campus Biel/Bienne plant Bauleiter Beni Zürcher Tätigkeiten, die länger als einen Tag dauern, direkt im Prozessplan, ordnet sie Teams zu und nutzt sie als Grundlage für die Stundenprognose. Die Fassadenarbeiten werden täglich abgeglichen; jeden Donnerstag plant das Baustellenteam die kommende Woche. In Spitzenzeiten waren fünf Montageunternehmen beteiligt.
Bei Projekt Ried F verbindet Künzli dagegen analoge und digitale Planung. Projekt- und Bauleiter Josef Steinhilber koordiniert die Fassadenarbeiten mit eigenem Personal und Subunternehmen – insgesamt rund 16 Personen. Nach der morgendlichen Stehung an der Plantafel wird der aktuelle Stand per Foto dokumentiert und in lcmd übertragen. So bleibt die Arbeitsweise für das Baustellenteam praxisnah, während Projekt- und Bauleitung eine aktuelle digitale Übersicht erhalten.
Von Microsoft Project und Excel zum zentralen Projektmanagement in lcmd
Vor lcmd erstellte Künzli Terminpläne vor allem in MS Project. Für detaillierte Auswertungen kam Excel hinzu, operative Themen wurden teilweise in Monday abgebildet. Die Informationen waren damit auf mehrere Systeme verteilt.
Mit wachsenden Projektvolumen und zunehmender Komplexität wurde es immer wichtiger, die relevanten Abläufe zentral zusammenzuführen. Gerade in der Taktplanung stieß die klassische Terminplanung an ihre Grenzen: Zahlreiche Taktzüge befinden sich gleichzeitig in unterschiedlichen Bearbeitungsständen. Erledigte Arbeiten müssen markiert, offene Taktzüge verschoben und neue Wochenpläne schnell angepasst werden. In MS Project wäre diese laufende Pflege unübersichtlich und aufwendig – und damit im Baustellenalltag nur schwer konsequent zu leben. Mit lcmd kann das Team Prozesse per Drag-and-Drop verschieben, ohne jedes Mal Vorgängerbeziehungen oder Startzeiten neu zu definieren. Erledigte Tätigkeiten werden direkt abgehakt.
So entsteht eine visuelle und laufend aktualisierte Übersicht über den tatsächlichen Stand.
Durchgängige Planung von der Akquise bis zur Ausführung
Bei längeren und komplexen Akquisephasen nutzt bereits ein kleines Projektteam lcmd, um Terminabläufe und Abhängigkeiten konzeptionell darzustellen. In der Ausführung werden die Pläne weiter konkretisiert: Transporte, Liefervolumen, Montageabläufe und Teams fließen in den Prozessplan ein.
Auch die Baustellenlogistik wird dadurch zentral sichtbar und mit der Montageplanung abgestimmt. Subunternehmen arbeiten derzeit nicht direkt in lcmd, sondern erhalten bei Bedarf PDF-Auszüge. Die Projekt- und Bauleitung behält dennoch die übergreifende Übersicht und kann Änderungen schnell in die weitere Planung übernehmen.

Lean Construction als Grundlage für komplexe Großprojekte
Die Initiative für eine stärker Lean-orientierte Projektabwicklung entstand 2023 im Austausch zwischen dem Projektteam und der Geschäftsleitung Holzbau. Unterstützt wird Künzli dabei von einem externen Lean-Berater. Die ersten Erfahrungen zeigten schnell, welches Potenzial eine strukturierte, visuelle Planung für die Abwicklung großer Holzbauprojekte bietet.
Die einfache Bedienung von lcmd erleichterte den Einstieg: Statt umfangreicher Schulungen stand Learning by Doing im Vordergrund. Heute bildet vor allem der Prozessplan die operative Grundlage. Filter sorgen auch bei sehr großen Plänen für Übersicht; Taktzüge, Whiteboard und Aufgabenmanagement werden für diese Projekte bewusst nicht genutzt.
Transparenz und einfache Steuerung im Projektalltag
Im Baustellenalltag zählt für Künzli vor allem, dass die Planung schnell angepasst, von den Beteiligten konsequent genutzt und der tatsächliche Fortschritt jederzeit nachvollzogen werden kann. Die intuitive Bedienung und die visuelle Darstellung in lcmd erleichtern die tägliche Arbeit: Prozesse lassen sich per Drag-and-Drop verschieben und erledigte Tätigkeiten direkt abhaken. So erkennt das Team auf einen Blick, welche Arbeiten abgeschlossen sind und wo nachgesteuert werden muss.
Gleichzeitig verknüpft Künzli Taktzüge mit Teams, Ressourcen und Stundenbudgets. In der wöchentlichen Auswertung wird geprüft, was geplant und tatsächlich erledigt wurde. Der anschließende Vergleich mit den erfassten Stunden aus dem ERP-System schafft eine belastbare Grundlage für die Bau- und Projektleitung sowie das übergeordnete Reporting. Der Soll-Ist-Abgleich erfolgt aktuell noch über Excel-Exporte; perspektivisch sollen die lcmd Power-BI-Integration und weiterentwickelte Ressourcenfunktionen die Auswertung stärker automatisieren.
Die wichtigsten Mehrwerte für Künzli Davos:
- Schnelle und intuitive Anpassungen per Drag-and-Drop
- Aktueller Überblick über erledigte und offene Arbeiten
- Verbindliche Wochenplanung für eigene Teams und Subunternehmen
- Transparenz über Ressourcen, Stundenbudgets und Auslastung
- Frühzeitiges Erkennen von Abweichungen und Engpässen
- Gemeinsame Datengrundlage für Bau-, Projekt- und Geschäftsleitung
- Verständliche Berichte für die übergeordnete Projektsteuerung
Künftig möchte Künzli die Projektsteuerung weiter ausbauen – unter anderem mit auswertbaren Zusatzfeldern, Power-BI-Dashboards, projektübergreifenden Ansichten und einer detaillierteren Kapazitätsplanung. Darüber hinaus ist geplant, lcmd künftig auch für die Planung und Ausführung der Produktion einzusetzen.

Mit den wachsenden Projektvolumen und der zunehmenden Komplexität wurde es für uns wichtig, die Abläufe zentral abzubilden. lcmd gibt uns die Transparenz, die wir für die Steuerung unserer Großprojekte brauchen.

Die Benutzerfreundlichkeit ist für mich der größte Vorteil: Ich kann Arbeiten per Drag-and-Drop dorthin schieben, wo ich sie brauche, und direkt sehen, was erledigt ist.

Entdecken Sie, wie lcmd auch ihr Unternehmen effizienter macht.



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