Bauen und Sanieren im laufenden Betrieb
Projektdaten
Projektlaufzeit
dauerhaft
Projektvolumen
n.v.
Branche
Bereich


Das Städtische Klinikum Karlsruhe
Das Städtische Klinikum Karlsruhe ist ein Haus der Maximalversorgung* und das größte Krankenhaus in der Region Mittlerer Oberrhein. Rund 4.500 Beschäftigte arbeiten auf einem baulich vielfältigen Campus mit 28 Gebäuden, zwei Ingenieurbauwerken, einer Brücke und einem Hubschrauberlandeplatz. Hinzu kommen zehn weitere Gebäude außerhalb des Hauptcampus.
Die Abteilung Planung und Bau verantwortet mit 19 Beschäftigten die Budgetierung, Vorbereitung, Planung und Umsetzung der Bau- und Sanierungsprojekte. Die Bandbreite reicht von historischer Bausubstanz der Jahrhundertwende bis zu modernen Klinikgebäuden. Je nach Projektphase laufen bis zu 100, zeitweise sogar 150 Maßnahmen parallel.
*Auch Krankenhaus der Stufe 3 oder Universitätsklinikum. Ein Krankenhaus mit dem höchsten medizinischen und technischen Standard im deutschen Gesundheitssystem.
Besonderheiten der Bau- und Sanierungsprojekte
Die Bauabteilung des Klinikums steuert eine außergewöhnlich hohe Zahl paralleler Projekte – nahezu immer im laufenden Krankenhausbetrieb. Medizinische und pflegerische Abläufe dürfen durch Umbauten und Sanierungen wenig bis gar nicht beeinträchtigt werden. Gleichzeitig können sich Prioritäten aufgrund betrieblicher, medizinischer oder behördlicher Anforderungen kurzfristig ändern.
Die zentralen Herausforderungen:
- Bis zu 150 parallele Projekte in unterschiedlichen Planungs- und Bauphasen
- Bauen im laufenden Betrieb bei höchsten Anforderungen an Versorgung und Sicherheit
- Viele Beteiligte aus Medizin, Pflege, Hygiene, Arbeitssicherheit, Medizin- und Betriebstechnik
- Heterogene Bausubstanz von historischen Gebäuden bis zum modernen Klinikbau
- Wechselnde Prioritäten durch interne und externe Anforderungen
Für die Abteilungsleitung war deshalb eine aktuelle, leicht zugängliche Gesamtübersicht entscheidend:
Wo stehen die Projekte? Welche Meilensteine verschieben sich? Wo entstehen Konflikte oder Abhängigkeiten?




Von Excel und Post-Its zur digitalen Projektübersicht
Vor der Einführung von lcmd arbeiteten die Projektverantwortlichen mit individuellen Terminplänen in MS Project oder Excel. Eine zentrale Excel-Übersicht bildete fünf Hauptphasen vom Projektstart bis zur Übergabe ab. Weil einzelne Phasen Monate oder sogar Jahre dauerten, wurde die Aktualisierung im Alltag jedoch leicht vergessen. Die Abteilungsleitung musste den Status regelmäßig aktiv abfragen.
Im Zuge der Lean-Einführung entstand zunächst ein gemeinsames physisches Pull-Planning Board mit Post-Its. Die wichtigsten Meilensteine aller relevanten Projekte wurden dort auf einer Zeitachse visualisiert und regelmäßig im Team besprochen. Das sorgte für mehr Transparenz und machte zugleich die Grenzen des analogen Boards sichtbar: Es war an einen Raum gebunden, Änderungen mussten manuell vorgenommen werden und die Geschäftsbereichsleitung konnte nur vor Ort darauf zugreifen.
Mit lcmd wurde das bestehende Lean-Board nahezu 1:1 digitalisiert. Das intern “Projektboard PuB” genannte lcmd Projekt ist nach Gebäuden und Bereichen strukturiert und dient als übergeordnetes Steuerungsinstrument. Es zeigt bewusst die zentralen Meilensteine; die detaillierte Terminsteuerung erfolgt weiterhin innerhalb der einzelnen Projekte.
Transparenz schafft Verbindlichkeit
Im Arbeitsalltag ist vor allem der Prozessplan zum zentralen Element geworden. Meilensteine, Abweichungen, Konflikte und Abhängigkeiten lassen sich schnell erkennen. Die Projektübersicht wird im festen Rhythmus gemeinsam im Team besprochen und aktualisiert.
Die wichtigsten Mehrwerte:
- Transparenter Überblick über den Status aller relevanten Projekte
- Höhere Verbindlichkeit bei Terminabsprachen und konkreten Zusagen
- Mehr Eigenverantwortung im Projektteam
- Konflikte und Abhängigkeiten werden schneller sichtbar
- Direkter Zugriff für die Geschäftsbereichsleitung – ohne Rückfragen oder Wege über den Campus
- Gemeinsame, aktuelle Datenbasis für die Projektsteuerung
Parallel entwickelt das Klinikum den Einsatz schrittweise weiter. Zwei größere Vorhaben werden als eigenständige lcmd Projekte aufgebaut. In der Planungsphase eines neuen Projekts soll außerdem der ToDo Hub zum Einsatz kommen. Excel und MS Project werden dabei nicht abrupt abgeschafft: Die Umstellung erfolgt bewusst als Change-Prozess.

Für mich als Abteilungsleiter hat sich die Steuerungsmöglichkeit verbessert. Ich sehe auf einen Blick: Wie stehen die Projekte? Hakt es irgendwo? Gibt es Probleme in den Abhängigkeiten? Das ist für mich der Hauptvorteil.


Lean in der Bauausführung: eine Punktlandung
Wie groß das Potenzial der Lean-Arbeitsweise ist, zeigte sich bei der Zentralen Notaufnahme. Nachdem der erste Bauabschnitt mit klassischer Terminplanung nicht wie gewünscht verlief, setzte das Team im zweiten Abschnitt auf die Last Planner® Methode.
Das selbst gesetzte Fertigstellungsziel zum 31. August wurde nur dadurch erreicht, obwohl der externe Terminplan ursprünglich von Ende Oktober ausgegangen war, so Stefan Binder (Leiter der Abteilung Planung & Bau).
Für die Bauausführung schätzt Stefan Binder weiterhin die haptische und verbindliche Arbeit am Pull Planning Board. Umso interessanter ist für das Klinikum die geplante Verbindung beider Welten mit der geplanten lcmd StickIt App: eine digitale Erfassung analog erarbeiteter Pull Planning Sessions und deren Übertragung in lcmd.
Was das Städtische Klinikum Karlsruhe an lcmd schätzt
Besonders geschätzt werden die intuitive Bedienung, die übersichtliche Darstellung und die enge Zusammenarbeit mit dem lcmd Team.
In den regelmäßigen Jour-Fixe-Terminen geht es nicht nur um einzelne Softwarefunktionen, sondern darum, wie lcmd die tatsächlichen Arbeitsabläufe im Bau- und Projektmanagement unterstützen kann. Rückmeldungen zu Softwareoptimierungen und Features werden seitens lcmd aufgenommen und gemeinsam weiterentwickelt. Die Vorteile liegen für das Klinikum vor allem in der standortunabhängigen Transparenz, der gemeinsamen Projektübersicht und der Möglichkeit, Lean Construction Methoden Schritt für Schritt in eine digitale Arbeitsweise zu überführen.
Entdecken Sie, wie lcmd auch ihr Unternehmen effizienter macht.


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